Rückführung

Die Rückversetzung eines Menschen in ein vermeintlich früheres Leben geschieht in der Regel durch Hypnose, was jedoch umstritten ist. So erklärte der bekannte Psychiater und Reinkarnationsforscher Ian Stevenson (1918-2007), dass die durch Hypnose gewonnene neue Persönlichkeit fast immer der Einbildung entspringe. Eine Gefahr sei auch, dass sich diese neue Persönlichkeit u.U. für längere Zeit im Bewusstsein des Betreffenden einniste.
Der russische Psychologe Vladimir Raikov wiederum berichtet, dass Menschen, denen er in Hypnose einredete, historische Persönlichkeiten o.Ä. zu sein, dann tatsächlich in der Lage waren, auf dem betreffenden Gebiet außerordentliche Leistungen zu vollbringen.
Die in den USA bekannte Psychologin Edith Fiore führte eigenen Aussagen zufolge eine erhebliche Anzahl von Personen bis zum Zeitpunkt ihres früheren Todes zurück, wobei Schilderungen ans Tageslicht kamen, die Nahtoderfahrungen glichen (fortgesetztes Bewusstsein, Gefühl des Friedens, Begegnung mit Astralwesen usw.). Ähnliche Gefühle beim Sterben äußerten Personen, die von der Psychologin Helen Wambach (1925-1985) zurückgeführt wurden. Von ihnen sollen einige daraufhin ihre vorher bestehende Angst vor dem Tod verloren haben.

Lit.: Fiore, Edith: The Unquiet Dead: A Psychologist Treats Spirit Posession. Doubleday & Company, Inc., 1987.
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