Roseline de Villeneuve

(* 27.11.1263 Château dʼArcs, Frankreich; † 17.01.1329 Celle-Roubaud), heilig (Kultbestätigung 1851, Fest: 17. Januar); Tochter der Adelsfamilie Villeneuve, Thaumaturgin, Kartäuserin, ab 1300 Priorin der Kartause Celle-Roubaud (heute ein Ortsteil von Les Arcs in der Provence), wo vor ihr ihre Tante Priorin gewesen war. Gerühmt wurden Roselines Charisma, ihre große Barmherzigkeit gegenüber den Armen, ihre wundertätigen Gaben und ihr bußfertiges Leben. Ähnlich wie bei Elisabeth von Thüringen und Rosa von Viterbo wird auch von ihr ein „Rosenwunder“ berichtet. Bei der Öffnung ihres Sarges 1334 war ihr Leichnam noch unverwest. Patronin der Kartäuser und Malteser.

Lit.: Villeneuve-Flayosc, Hippolyte de: Histoire de sainte Roseline de Villeneuve, religieuse Chartreuse, et de lʼinfluence civilisatrice de lʼordre des Chartreux avec pièces justificatives. Paris: Putois-Cretté, 1867.

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