Ostergelächter, vermutlich bereits im Mittelalter verbreitet, bestand in schwankhaften Kanzelreden, aber auch in szenischen Darbietungen; wurde in Reformation und Aufklärung schließlich als der christlichen Heilsbotschaft unangemessen betrachtet, obwohl der r. p. eigentlich als ein Verlachen des Teufels gedacht war.
Lit.: Wendland, Volker: Ostermärchen und Ostergelächter: Brauchtümliche Kanzelrhetorik und ihre kulturkritische Würdigung seit dem ausgehenden Mittelalter. Frankfurt/M.: Peter Lang, 1980.