Reisesegen

Im Mittelalter waren schlechte Wege und Transportmittel Anlass für Gebete und Segnungsbitten vor Antritt einer Reise (itinerarium). Heute ist die Not der Reisenden eine andere. Das deutsche Benediktionale (n. 26) spricht von einem Segen für Urlauber, in dem die Nähe Gottes in Zeiten der Ruhe bewusst gemacht wird; das römische Benediktionale (Kap. 7) denkt vor allem an Emigranten und Fremdarbeiter, die des göttlichen Schutzes bedürfen.

Lit.: Lexikon für Theologie und Kirche (LThK), Bd. 8. Freiburg i.Br.: Herder, 1999.
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