Regenbogenschüsselchen

Volkstümliche Bezeichnung für keltische Goldmünzen in Form kleiner Schüsseln, die angeblich dort gefunden werden konnten, wo ein Regenbogen die Erde berührte. In Wahrheit wurden sie vermutlich durch heftige Gewitterregen freigelegt. Die Münzen sind schriftlos, tragen aber Abbildungen, die für das keltische Symboldenken typisch sind. Man hielt sie für Glücksbringer und schrieb ihnen vielfältige Wirkung zu. Datiert werden sie meist in das 1. Jh. v. Chr.

Lit.: Becker, Udo: Lexikon der Symbole. Freiburg i.Br.: Herder/Spektrum, 1989.
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