Radnaben-Segen

In diesem Segen soll durch eine Analogiehandlung bzw. das Drehen eines Wagenrades die Rückkehr eines Diebes an den Ort seiner Handlung erreicht werden. Von der Stelle, an der er das Haus verlassen hat, schneidet der Bestohlene drei Spänlein ab, fügt diese in die Nabe eines Wagenrades ein und dreht das Rad unter Rezitieren einer Zauberformel rückwärts. Das Drehen des Rades soll bewirken, dass der Dieb in Unruhe versetzt wird und das gestohlene Gut zurückbringt.

Lit.: Ruff, Margarete: Zauberpraktiken als Lebenshilfe: Magie im Alltag vom Mitelalter bis heute. Frankfurt a.M./New York: Campus, 2003.
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