Radiästhesie

(Engl. radiesthesia). Der Begriff wurde 1930 in Frankreich von dem katholischen Geistlichen Abbé M.L. Bouly, Priester von Hardelot-Plage, geprägt und ist eine latein.-griechische Wortkombination, bestehend aus dem lateinischen Substantiv radius („Strahl“) und dem griechischen Verb aisthesis oder aisthanomai (wahrnehmen, empfinden, fühlen). Wörtlich übersetzt bedeutet es Strahlenwahrnehmung, Strahlenempfindlichkeit oder Strahlenfühligkeit. Das Arbeiten mit Wünschelrute und Pendel nennt man „radiästhetisch untersuchen“ oder man sagt „muten“.

Lit.: Kantilli, Günter: Naturheiligtümer im nördlichen Salzkammergut, hrsg. von Richard Pils. Weitra: Verlag publication PN°1 Bibliothek der Provinz, o.J.
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