Rad des Pythagoras

Auch Rad des Schicksals genannt, eine seit dem 16. Jh. vor allem in Frankreich beliebte Form der Schicksalsbefragung, wozu drei Zahlenwerte benötigt werden:

1. Zahlenwert des ersten Buchstabens des Vornamens,
2. Zahlenwert des Wochentages, an dem die Schicksalsbefragung durchgeführt wird,
3. eine beliebige Zahl, die man z.B. durch Würfeln findet.

Die drei Zahlenwerte werden zusammengezählt und die sich daraus ergebende Zahl durch 30 geteilt. Anschließend wird im R. d. P. nachgesehen, wo sich die betreffende Zahl befindet. Ist sie in der oberen Kreishälfte anzutreffen, handelt es sich um eine Glückszahl, andernfalls um eine Unglückszahl.

Lit.: Werner, Helmut.: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: fourier, 1991.
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