Myroblyten

Unverwesliche Leichname, die eine ölige Flüssigkeit absondern oder duftenden Balsam ausströmen. Alle Myroblyten sind „Unverwesliche“, also Menschen, deren tote Körper völlig unversehrt bleiben. Das Phänomen der Myroblytion kennt man bei etwa 50 Heiligen. Die Feuchtigkeit, die z.B. Jahre nach dem Tod aus dem Körper des libanesischen Mönches Charbel Makhlouf austrat, war wäßrig wie Schweiß und blutig.

Lit.: Kanōn paraklētikos pros ton Myroblytēn hagion Dēmētrion: Psallomenos en pasē anankē. Apo tas 20 tu Oktōbriu eōs tas 26 tu autu. Exedothē dapanē Dēmētriu Antipa / Dēmētrios Myroblytēs. En Kōnstantinupolei: Lazaridēs, 1859; Larcher, Hubert: Le sang peut-il vaincre la mort? Aux frontières de la science. Paris: Gallimard, 4. Aufl. 1957; Cruz, J.C.: The incorruptibles. A study of the incorruption of the bodies of various catholic saints and beati. Rockford (Illinois): Tan Books, 1977.
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