Mutung

Bezeichnet in der Radiästhesie den Vorgang der Detektion verborgener Gegenstände, Krankheiten oder Empfindungen mittels Rute oder Pendel. Dabei dienen diese lediglich dem Aufzeigen der körperlichen Reaktionen und Empfindungen bei der Einstellung auf einzelne Gegenstände, Krankheiten usw.
Von einer Fernmutung ist die Rede, wenn Rutengänger oder Pendler sich nicht vor Ort aufhalten, sondern die gesuchte Stelle auf einer Landkarte „auspendeln“.
Manche Radiästheten benötigen weder Rute noch Pendel, sondern nehmen die Mutung allein anhand der Muskelreaktionen am eigenen Körper vor und geben dann aus dem dabei entstehenden Empfindungsgefüge die spezifische Deutung.

Lit.: Lüdeling, Hartmut: Handbuch der Radiaesthesie – Schwerpunkt Grifflängentechnik. Klein Jasedow: Drachen Verlag, 4. Aufl. 2006; Betz, Hans-Dieter: Phänomen Rutengänger, in: Gerhard Mayer u.a.: An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer, 2015, S. 374-383.
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