Musco, Teresa

(* 07.06.1943 Caiazzo, Provinz Caserta/Italien; † 19.08.1976 Neapel?), stigmatisierte Mystikerin, Dienerin Gottes (Sühneseele), erlebte schon als Kind Visionen, Marienerscheinungen und Materialisationen, wurde häufig von Krankheiten heimgesucht, musste sich insgesamt 111 chirurgischen Eingriffen unterziehen (wegen Phlegmonen), gegen Ende ihres Lebens Dialysepatientin, starb an Nierenversagen. 1971 Kontakt mit P. Franco Amico, ihrem Biografen und Seelenführer. Nach vielen Krankheiten und Operationen war sie seit 1964 unsichtbar und seit 1969 sichtbar stigmatisiert; führte im Auftrag Mariens ein Tagebuch (über 2600 Seiten). Von 1971 an bis August 1976 bildeten sich in Anwesenheit Teresas in verändertem Bewusstseinszustand an 24 religiösen Statuen von Jesus bzw. von Maria (Blut-)Tränen. Von Interesse ist auch ihre Bekanntschaft mit dem Experten für mystische Phänomene im Grenzbereich, dem Passionistenpater Adalbert Cerusico (NB: Dieser war ein Freund des hl. Don Calabria, dem er das Todesdatum vorausgesagt hatte.).

Lit.: Amico, F.: La voce del sangue grida. Caserta, 1981; Stolz, Benedikt: Teresa Musco: mit Christus gekreuzigt. Jestetten, 1983; Gagliardi, Giorgio: Stigmatizzazione ed altre fenomenologie paranormali, 1994.
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