Müller, Auguste

(* 22.08.1847 Seiffen, Erzgebirge; † 14.01.1930 ebd.), volkstümliche Schnitzerin und Hellseherin aus dem Erzgebirge. Ihr aus Holzabfällen gefertigtes Schnitzwerk gehört heute zum Wertvollsten der erzgebirgischen Volkskunst. Als Somnambule sah sie angeblich vollkommen hell und erkannte alle Personen und Gegenstände in der dichtesten Finsternis, wo es einem normal Sehenden unmöglich wäre, die Hand vor den Augen zu unterscheiden.

Lit.: Meier, Wilhelm M.: Höchst merkwürdige Geschichte der magnetisch hellsehenden Auguste Müller in Karlsruhe. Stuttgart: Metzler, 1818.
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