Motoyama, Hiroshi

(* 15.12.1925; 19.09.2015), japanischer Physiologe, Parapsychologe, Wissenschafter und Autor spiritueller Selbstorientierung und des Leib-Seele Problems.
M. wies mit verschiedenen Hilfsmitteln (EEG, EKG, Plethysmograph u.a.) physiologische Indikatoren einer vorerst unbekannten Wirkung von bestimmten Menschen auf andere nach. Um der Hypothese „elektromagnetische Wellen“ zu begegnen, setzte er die Zielpersonen in einen Faradayschen Käfig. Die Agenten (Yogis, Heiler, Sensitive, „normale“ Versuchspersonen) hatten den Auftrag, sich auf die Zielpersonen zu konzentrieren.
M. führte auch mehrere Untersuchungen zu den Operationen philippinischer Heiler durch und sprach sich für die Echtheit der beobachteten Phänomene aus. Ebenso bejahte er die meditative Praxis von Samkhya/Yoga, Karma, Reinkarnation sowie die hinduistischen Chakras-Theorien.

Lit.: Motoyama, Hiroschi: Chakra-Physiologie: die subtilen Organe des Körpers und die Chakra-Maschine. Über die nicht-physischen Grundlagen des Geistes und seine Heilwirkung auf Funktion, Struktur, Chemie und Elektromagnetismus des menschlichen Körpers. Freiburg i.Br.: Aurum, 2. Aufl. 1990.
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