Monoideismus

(Griech. mónos, allein, einzig; idéa, Vorstellung);
1. psychologisch: Bezeichnung für den Zustand des Vorherrschens einer bestimmten, fixen Idee und das Festhalten an ihr; in diesem Sinn gleichbedeutend mit Monomanie. Auch Bezeichnung für die Konzentration auf einen einzigen Gegenstand während der Hypnose;
2. paranormologisch: Interpretationshypothese des Spuks lokaler Art, da solche Spukphänomene häufig in stereotyper Weise ablaufen im Sinne des dem Spuk individuell zugrunde liegenden prämortalen Erlebnisses oder Handlungsablaufes. Vgl. Mimikry-Geräusche.

Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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