Molnar, Vilma

Ein Bauernmädchen aus dem Burgenland, in dessen Umgebung sich ab 1925 sie war damals ca. 14 Jahre alt und als Kindermädchen in Stellung paranormale Erscheinungen zeigten: Kartoffeln „liefen“ eine Treppe hinauf, Hausrat flog durch die Luft, ohne zu zerschellen, ihre Kleider lagen plötzlich verstreut im Zimmer herum usw. Zweimal soll ein sechs Monate altes Baby samt Kissen aus der Wiege auf den Fußboden tranportiert worden sein, was das Kind fröhlich hinnahm.
Als die Manifestationen später heftiger und aggressiver wurden, kam Vilma in einen anderen Haushalt. Schließlich nahm die Fürstin Windischgraetz Vilma zu sich nach Wien. Sie schreibt: „Bis zwei Uhr nachts saß ich bei ihr und war ratlos, wie ich Herr der Situation werden könnte. Zweimal fiel das schwere Eisenbett, in welchem Vilma lag, um und begrub das Kind unter sich. Das Bett ist so schwer, dass ich es nicht von der Stelle bewegen kann. Das Kind fürchtete sich unsäglich, zitterte und weinte“ (Schrenck-Notzing, 39). Die Phänomene klangen dann allmählich ab und hörten 1927 ganz auf.

Lit.: Schrenk-Notzing, Albert Frhr. von: Das Spukmedium Vilma Molnar. ZfPps (1929) 1.
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