Mörike, Eduard

(* 08.09.1804 Ludwigsburg; † 04.06.1875 Stuttgart), evang. Pastor, Dichter und Schriftsteller, Lyríker der Schwäbischen Schule; Studium von 1818-1826 im Seminar von Urach und im Tübinger Stift. Nach mehrjährigem Vikariatsdienst in verschiedenen Orten war M. von 1834 bis 1843 Pfarrer in Cleversulzbach bei Heilbronn, über dessen Spukfall er schrieb. Ebenso berichtete er über selbst erlebte Spukfälle in Kerners Zeitschrift Magikon. Wírkte nach seiner vorzeitigen Pensionierung als Literaturlehrer in Stuttgart; 1855 Hofrat.

W.: Aus dem Gebiete der Seelenkunde (1861); Doppelte Seelentätigkeit (1909); Historisch-kritische Gesamtausgabe in 28 Bänden. Stuttgart: Klett-Cotta, 1967.
Lit.: Lahnstein, Peter: Eduard Mörike. München: List, 1986; Kluckert, Ehrenfried: Eduard Mörike. Köln: Dumont, 2004; Petze, Erwin: Eduard Mörikes Kunst der schönen Täuschung. Frankfurt, 2004; Schmid-Lotz, Christa: Eduard Mörike. Lahr: Kaufmann, 2004; Wild, Inge/Wild, Reiner: Mörike-Handbuch. Stuttgart, 2004.
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