Mitbewusstes

Bezeichnung für all jene psychischen Inhalte, an die man sich nicht erst durch besondere Gedächtnisanstrengung erinnert, d.h. das nicht-reflexe Wissen um Gegebenheiten bezüglich der eigenen Person, der Lage usw. Nach dem österreichischen Psychologen Hubert Rohrbacher (1903-1972) „all das, wovon man weiß, ohne dass man daran denkt, dass man es weiß“. Vgl. Bewusstsein, Unbewusstes.

Lit.: Rohracher, Hubert: Regelprozesse im psychischen Geschehen. Graz: Böhlau, 1961.
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