Minkowski-Welt

Auch Minkowski-Einsteinsche Welt, die Welt als vierdimensionales Raum-Zeit-Kontinuum. (Der Mathematiker Hermann Minkowski, 1864-1909, schuf mit seinen Schriften Raum und Zeit (1908) und Zwei Abhandlungen über die Grundgleichungen der Elektrodynamik (1910) die mathematischen Voraussetzungen der speziellen Relativitätstheorie.) Diesem Raum-Zeit-Kontinuum möchte der französische Physiker Olivier Costa de Beauregard ein kosmisches, zeitloses, „infrapsychisches“ Kontinuum zuordnen, Ort der Bilder von der Außenwelt. Er ist der Ansicht, „dass das von den Physikern erforschte Universum nicht das Ganze sei, sondern die Existenz eines anderen, viel ursprünglicheren psychischen Universums erahnen lasse, wovon das materielle Universum nur ein passives und partielles Doppel darstelle“ eine Parallele zum Jungschen Gedanken des Unus Mundus.

Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern: Scherz, 1976.
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