Eine der berühmtesten Sufi-Bruderschaften im Islam, deren Name von der türkisierten Form von Maulana (arab., „unser Meister“) abgeleitet ist, dem Beinamen des Gründers, des großen persischen Dichters Dschalal ad-Din Rumi († 1273). Dessen Sohn Sultan Walad orgsanisierte die Bruderschaft.
Gegründet wurde sie in Konya in Anatolien, wo sich heute das Zentrum der Bruderschaft befindet. Die Derwische versetzen sich durch Tanzen (Sama) in mystische Ekstase, eine im Islam seltene Technik. Von daher stammt ihre europäische Bezeichnung „tanzende Derwische“. Der Tanz symbolisiert die Drehung der Planeten. Die Derwische drehen sich dabei um sich selbst, bis sie die Ekstase erreichen. Dazu gehören Musik (Flöten, Tamburin) und Gesang ilahi („göttlich“). Von den orthodoxen Ulema werden diese Vorgangsweisen ungern gesehen, von den islamischen Fundamentalisten sind sie untersagt.
Am Ende der ersten Hälfte des Tanzes erscheint der geistliche Meister (Scheich) der Bruderschaft, was das Erwachen der Seele und ihre Begegnung mit der Wirklichkeit schlechthin, d.h. mit Gott, zum Ausdruck bringen soll.
Die Einführung des Laizismus in der Türkei durch Mustafa Kemal führte 1928 zum Verbot der Sufi-Bruderschaften. In der Folgezeit wurde sie z.T. wieder zugelassen.
Lokaler Suchagent
Translator
Themenkatalog
Artikel
Beati e Santi
Bücher
Burkhard Heim
Glossar: Ethik
Glossar: Paranormologie
Paranormologie
Selige Heilige
Zeitschrift: GW
Zeitschrift: ETHICAAUDIOTHEK
Resch: Predigten
Resch: Radio VatikanVIDEOTHEK
Resch: Spuk
Außerk. Erf.: Experiment
Ekstase: Marija, Medjugorje
Gemeinschaften: Umbanda
Hypnose: Zahnbehandlung
Levitation: Levitation Owaku
Spritismus: Spiritistische Sitzung
Psychokinese: Kulagina
Trance-Chirurgie: Dr. DeQueiros
Verfluchung: VoodooritualNeuere Bücher
Auch das könnte interessieren
- Geister
- Grabtuch und Schleier
- Inselbegabungen
- Kosmologie
- Leben und Tod
- Marienerscheinungen
- Mystik