Metapsychik

(Frz. métapsychique), von Charles Richet 1905 in seiner ,Presidential Address‘ vor der SPR in London vorgeschlagener Terminus. Richet unterscheidet zwischen paranormalen Phänomenen subjektiver (= parapsychische) und objektiver (= paraphysikalische) Art. Der Begriff ist synonym mit Parapsychologie, Metapsychologie. Richet ging davon aus, dass psychische Phänomene im Grunde physiologisch bedingt und keineswegs an eine unsterbliche Seele oder ein Leben nach dem Tode gebunden seien.

Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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