Metallbiegen

(Engl. metal bending). Dr. Heinz C. Berendt, Jerusalem/Israel, zeigte auf dem IX. IMAGO MUNDI-Kongress: Geheime Mächte: der Innenraum des Menschen, Innsbruck 15.-19. September 1982, in einem Film über eine begabte Versuchsperson im Metallbiegen, Ronny M. aus Israel, u.a. einen ganzen Biegevorgang ohne Filmschnitt. Zur Erläuterung des Phänomens machte Berendt folgende Feststellungen: 1) Es besteht kein Zweifel mehr, dass es echte paranormale Phänomene von Metallbiegen gibt, bei denen weder eine Anwendung physischer Kraft die Ursache der Formveränderung ist noch chemische oder Hitzeeinflüsse noch Betrug. 2) Es kommt zu solchen paranormalen Formveränderungen, wenn dafür begabte Menschen die Intention haben oder äußern, dass eine solche Formveränderung vor sich gehen solle. 3) Es gibt Fälle, bei denen zwischen dem Bieger und seinem Objekt kein körperlicher Kontakt besteht. 4) Es gibt Fälle, bei denen ein zeitweiliger Kontakt noch Nachwirkungen zeitigt, wenn der direkte Kontakt aufgehört hat. 5) Physikalisch-chemisch gesehen, muss es sich in der „Aktionszone“ um Veränderungen des Metalls auf molekularer, ja auf atomarer Basis handeln. 6) Da an dem Prozess, den ja eben „bestimmte Menschen“ auszulösen vermögen, psychische Komponenten beteiligt sind, die eng mit der Struktur der Persönlichkeit des Auslösenden zusammenhängen, erschiene es abwegig, für diesen Anteil an dem Ereignis eine physikalisch-kausale Erklärung zu suchen.
Haben wir nach Berendt bei der „Präkognition“ eine Beziehung zwischen Geist und Zeit, so liegt beim Metallbiegen eine solche Beziehung zwischen Geist und Materie vor.

Lit.: Resch, Andreas: Imago Mundi: 15 Kongresse in einem Band (Reihe R; 14). Innsbruck: Resch, 2019.
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