Meririm

In der Occulta philosophia des Agrippa von Nettesheim (1486-1535) der Fürst aller „Dämonen der sechsten Ordnung“. Diese seien tätig bei Gewittern, würden die Luft verderben, Pestilenz und andere Übel erzeugen.
Zu ihnen gehören jene 4 Engel, denen laut Offb 7,1 die Macht verliehen sei, die Erde und das Meer zu schädigen und an den vier Ecken der Erde die vier Winde festzuhalten, damit diese „weder über das Land noch über das Meer“ wehen.
M. ist bei Agrippa „der am Mittag sein Unwesen treibende Dämon, welchen Paulus in seinen Briefen an die Epheser (Eph 2,2) als den Fürsten bezeichnet, der in der Luft herrscht als den Geist, der zu dieser Zeit sein Spiel treibt mit den Kindern des Unglaubens“.

Lit.: Biedermann, Hans: Dämonen, Geister und dunkle Götter: Lexikon der furchterregenden mythischen Gestalten. Graz/Stuttgart: Leopold Stocker, 1989.

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