Medusa

Im griechischen Sagenschatz eine der drei grauenerregenden Gorgonen mit dem versteinernden „Medusenblick“. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern galt sie als sterblich. Nachdem Poseidon sie geschwängert hatte, schlug Perseus ihr das Haupt ab und überreichte es der Göttin Athene, die es als sog. Gorgoneion an ihren Schild heftete. Da man dem Gorgoneion in der Frühzeit häufig eine apotropäische Wirkung nachsagte, wurde es zur Abwehr böser Mächte an Tempeln, auf Gräbern, Schilden, Trinkgefäßen usw. angebracht.

Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg i.Br.: Herder, 1993.
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