Medialität

Vorliegen einer paranormalen, persongebundenen Fähigkeit oder Begabung in ihrer vielseitigen Wirkungsweise (z.B. Sprech-, Schreib-, Malmedialität).
M. ist mit einem Ereigniskomplex verbunden, der sich sinngemäß von der Transzendenz her besser erschließt als von der Immanenz. Infolge des Ungenügens der immanenten Verstehenskategorien erschließt sich der mediale Phänomenbereich als Mysterium. Und gerade die mediale Kommunikation macht, indem sie die Einbindung transempirischer Erkenntnisinhalte in die empirisch orientierte Sprache leistet, ein Verstehen auch jenseits der Grenze von Empirie möglich und ist zugleich ein Weg, um dieses geoffenbarte Mysterium als transzendental verankert zu erkennen.

Lit.: Resch, Andreas: Imago Mundi: 15 Kongress in einem Band (Reihe R; 14). Innsbruck: Resch, 2019.
Setze ein Lesezeichen für den Permalink.