Mandel, Peter

(* 1941), zunächst Masseur in Heidelberg, ab 1970 Heilpraktiker; absolvierte ein Studium der Akupunktur in Hongkong und Indien, arbeitete mit dem Biophotonen-Forscher Fritz-Albert Popp zusammen. Leiter des Instituts für wissensch.-energet. Fotografie und Diagnostik in Bruchsal; Begründer der auf Kirlianfotografie basierenden Farbpunktur (Esogetische Medizin); entwickelte eine „Energetische Terminalpunkt-Diagnose“ (E.T.D.), beruhend auf der Hypothese, dass die Finger- und Zehenkuppen alle Organe des Körpers repräsentieren. Das schrittweise Erkennen und Behandeln von Beschwerden durch alle Schichten von Körper, Bewusstsein und Unterbewusstsein ist eine der wichtigsten Eigenschaften der sog. Esogetischen Medizin. Ehrendoktor der „Medicina Alternativa“ in Alma-Ata, Ehrenmitglied der Akademie für Ganzheitliche Medizin der Grieshaber-Stiftung und Gründungsmitglied sowie zweiter Vorsitzender der 1997 gegründeten „Akademie für Medizin und reformierte Heilweisen e.V.“ in Worms.
M. geht davon aus, dass Schwingungsenergie über die Haut aufgenommen und in das Körperinnere geleitet wird. Die Schwingungen des farbigen Lichts beeinflussen angeblich die Eigenschwingung der Körperzellen, erkennbar als Biophotonen-Energie. Krankheit ist nach dieser Theorie der Verlust der Zellen, die eigene Schwingung zu regulieren. Die Farbpunktur soll entsprechende Heilungsimpulse geben.
Die Effektivität seiner kombinierten Therapien ist wissenschaftlich-empirisch bis dato anscheinend nicht bewiesen.

W.: Energetische Terminalpunkt-Diagnose. Esogetics, 1990; Handbuch der Schmerztherapie mit spezifischen Infrarot-Frequenzen. Esogetics, 1994, Farben, die Apotheke des Lichtes, 2 Bde. Esogetics, 2001; Praktisches Handbuch der Farbpunktur. Esogetics, 4. Aufl. 2004.
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