(Lat. lumen, Licht; altgr. phorós, tragend), ein Stoff, der Licht emittiert, nachdem er zuvor mit kurzwelligerem Licht, durch ionisierende Strahlung oder chemisch angeregt wurde. Das Phänomen beruht auf Phosphoreszenz, Fluoreszenz oder Chemolumineszenz. Eine chemische Verbindung wie etwa Luminol oder Luciferin ist ebenfalls ein Luminophor. Für L.e, die Fluoreszenz zeigen, gibt es vielfältige Anwendungsgebiete (z.B. für Leuchtstoffröhren oder in der Medizin).
Lit.: Brandl, S./Albrecht, H./Adam, W.: Chemilumineszenz-Reaktionen. Chemie in unserer Zeit 24 (1990) 5, S. 230.