(39-65 n. Chr.), römischer Dichter, der in seinem Epos Pharsalia den Bürgerkrieg zwischen Pompeius und Cäsar schildert. Im 6. Buch tritt die Hexe Erichtho auf, von der Sextus Pompeius, der Sohn des berühmten Pompeius, durch eine Totenbeschwörung die Zukunft erfahren will. Diese wird durch eine Abhandlung über die Wahrsagekunst der thessalischen Zauberinnen eingeleitet. Nach einer ausführlichen Beschreibung des Rituals, mit dem die Hexe einen in einer Schlacht gefallenen Soldaten wieder zum Leben erweckt, und Beschwörungen, die sich an die Götter der Unterwelt richten, beginnt der Tote zu reden und weissagt die Zukunft.
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