Lier, Gerda

G. Lier (* 24.04.1942; † 16.11.2009) erbrachte mit ihrer Dissertation über das Unsterblichkeitsproblem im Umfang von 1.457 Seiten eine Dokumentationsleistung im Bereich der Grenzgebiete der Wissenschaft, die höchste Anerkennung verdient.
Gezeichnet von tödlicher Krankheit, versuchte L. noch mit letzter Kraft den krönenden Abschluss ihres Studiums zu erreichen. Am 3. September 2009 wurde ihr nach den vorgeschriebenen Prüfungen und der erstellten Dissertation mit dem Titel „Grundannahmen und Voraussetzungen bei der Betrachtung des Unsterblichkeitsproblems“ der Grad eines Doktors der Philosophie magna cum laude verliehen. Die Veröffentlichung der Arbeit in zwei Bänden durfte sie allerdings nicht mehr erleben.
Andreas Resch wurde das zweibändige Werk vom Verlag zugeschickt, da er Frau L. die gewünschten Unterlagen für ihre Arbeit, vor allem zu Burkhard Heim, hatte zukommen lassen.

W.: Lier, Gerda: Das Unsterblichkeitsproblem: Grundannahmen und Voraussetzungen. Teil I/Teil 2. Göttingen: V & R Unipress GmbH, 2010.
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