Leib

(Mhd. līp, Leben, Leib, Körper), bezeichnet in Philosophie und Theologie den lebendigen Körper von Menschen oder Tieren.
Paracelsus unterscheidet beim Menschen dreierlei Leiber:
1. den elementischen Leib, der stofflich und animalisch sei und zu dem die niederen Triebe gehören;
2. den siderischen Leib, d.h. den Gestirnköper, der flüchtig und beseelt, von unseren Sinnen nicht wahrnehmbar und ungreifbar sei und dem die höheren Triebe zugehören;
3. den Lichtleib, den unvergänglichen, ewigen Wesenskern des Menschen, den „Funken Gottes“, auch „Auferstehungsleib“ genannt.

Lit.: Paracelsus. Olten: Walter-Verlag, 1991.
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