Lecher-Antenne

Wurde von dem Physiker Reinhard Schneider entwickelt und funktioniert nach dem Prinzip der „Wellenlänge“. Mit dem radiästhetischen Instrument kann man verschiedene Strahlungen und Gegenstände ermitteln. Jede Art von Strahlen, ob Gitternetze, Wasseradern, Elektrosmog usw., besitzt eine eigene Frequenz. Bei der Antenne lässt sich mit einem speziellen „Schieber“ die Wellenlänge einstellen, um mit den Strahlenfeldern in Resonanz zu treten. Stößt man dabei auf eine entsprechende Frequenz, wird der Rutenausschlag verstärkt. Unter Frequenz versteht man den messbaren elektrischen Energiefluss in einem Körper.
Das physikalische Prinzip beruht hier auf einem Parallelleiter-System, das schon Heinrich Hertz zur Bestimmung der Länge elektromagnetischer Wellen nutzte und zu Ehren des österreichischen Physikers Ernst Lecher (1856-1926) als „Lecherleitung“ bezeichnete.

Lit.: Räppold, Hans-Jürgen: Grifflängen-Tabelle: alphabetisch und numerisch geordnet für die Lecherantenne. Hübner: Gößweinstein (Fränkische Schweiz), 2002.
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