Kunsttherapie

Dabei lässt man den Patienten seine Komplexe in Form von Bildern, Zeichnungen und Symbolen auf Papier und Leinwand projizieren. Der K. liegt die Überzeugung zugrunde, dass die von den Patienten spontan produzierten Bilder Produkte ihrer Vorstellung sind und als solche triebhafte Wünsche erfüllen, d.h., dass sich in diesen Bildern immer unbewusste Lebens-/Tod-, Liebe/Hass-Komplexe zeigen würden. Der Therapeut gibt dem Patienten die Möglichkeit der bildhaften Übertragung der in ihm pulsierenden Triebtendenzen und Wünsche, um ihn dabei zu unterstützen, sich seiner psychischen Verzerrungen und Bindungen mit den krankheitserregenden Herden bewusst zu werden, und diese durch positive Empfindungen und Inhalte in einem Wandlungsprozess zu ersetzen.

Lit.: Szepes, Maria/W. Charon: Die geheimen Lehren des Abendlandes. Die Grundlagen. Die Praxis. München. Orbis Verlag, 2000.
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