Kundalini

(Skrt.), wörtlich „Schlange“, auch „Schlangenkraft“ genannt, weil diese spirituelle Kraft schlafend aufgerollt in jedem Menschen am unteren Ende der Wirbelsäule ruhen soll. Wird sie wachgerufen, findet sie bei ihrem Aufstieg durch die verschiedenen Zentren ihren Ausdruck in Form von spirituellen Ekenntnissen und mystischen Visionen.
Nach Auffassung des Tantra existieren im menschlichen Körper 6 Zentren feinstofflicher Energie (Chakras), durch welche die Kundalini aufsteigt und die als „Lotos“ bezeichnet werden.

Lit.: Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Bern: Scherz, 1986.
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