Dazu zählen alle magischen Handlungen und die damit verbundenen Deutungen zur Entschlüsselung des Verborgenen und der Zukunft. Im Gegensatz zur intuitiven und induktiven Mantik, wo der Mensch inspiriert wird bzw. Naturgegebenheiten deutet, wird in der k. M. der Deutungsgegenstand selbst erstellt. Zu dieser Form der Mantik gehören u.a.:
Delomantie: Pfeilorakel
Coscinomantie: Sieborakel
Daktylomantie: Ringweissagung
Daphnomantie: Lorberweissagung
Gastromantie: Wahrsagen durch Bauchreden oder mittels eines bauchigen Gefäßes
Glasrücken
Keromantie: Wahrsagen durch Wachsgebilde
Kristallomantie: Kristallsehen
Kybomantie: Würfelweissagung
Numerologie: Zahlendeutung
Ouija-board
Plumbomantie: Bleigießen
Rhabdomantie: Rutengehen, Losen mit Holzstäbchen
Rhapsodomantie: Wahrsageb aus Versen
Runendeutung
Schicksalstafeln
Tarot
Tischchenrücken
Wissenschaftlich gesehen konnten nur für kleine Teilbereiche der Mantik (Ekstasen, Träume, Wünschelrute, Pendel, Astrologie) gewisse Einflüsse gefunden werden, so dass von blindem Vertrauen auch deshalb abzuraten ist, weil sich nur zu leicht ein Vollzugszwang mit entsprechenden psychischen Folgen einstellt.