Kübler-Ross, Elisabeth

(* 08.07.1926 Zürich; † 24.08.2004 Scottsdale, Arizona/USA), Ärztin, Sterbeforscherin, Ehrenbürgerin von Meilen bei Zürich.
Aus einer protestantischen Kaufmannsfamilie stammend, arbeitete K. schon als 17-Jährige als Laborantin am Züricher Kantonsspital. 1957 Promotion; 1958 Heirat mit dem amerikanischen Arzt Dr. Emanuel Robert Ross; später Emigration in die USA, Fachausbildung in Psychiatrie, 1965 Professur an der Universität in Chicago. Aufgrund ihrer Erfahrung mit Sterbenden war sie eine Verfechterin des Lebens nach dem Tod und nahm dabei auch die Reinkarnationslehre an. Die Beschäftigung mit Schwerstkranken veranlasste sie zu einer systematischen Erforschung der Sterbevorgänge; sie gründete in den USA Hospize für Todkranke.
Für ihre Arbeit erhielt K. 23 Ehrendoktorate. Berühmt wurde sie vor allem 1969 durch ihre Publikation On Death and Dying (Interviews mit Sterbenden). 1995 erlitt K. einen Schlaganfall, in dessen Folge sie an den Rollstuhl gefesselt blieb.

W. (Auswahl): Verstehen, was Sterbende sagen wollen: über den Tod und das Leben danach. Melsbach: Verlag „Die Silberschnur“, 1989; Leben, bis wir Abschied nehmen. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Mohn, 1991; Elisabeth Kübler-Ross. Das Rad des Lebens (Autobiografie). München: Droemer Knaur, 2000; Interviews mit Sterbenden. München: Droemer Knaur, 2001; Über den Tod und das Leben danach. Güllesheim: Silberschnur Verlag, 2002; Erfülltes Leben, würdiges Sterben. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2004; Verstehen, was Sterbende sagen wollen. München: Droemer Knaur, 2004.
Lit.: Welch, Fern Stewart/Winters, Rose/Ross, Kenneth: Zum Tee bei Elisabeth Kübler-Ross. Güllesheim: Verlag Silberschnur, 2007.
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