Als vorwiegend im Wasser lebendes Tier ist der K. ein Symbol der Urflut. So holt er in den kosmogonischen Mythen indischer Urvölker vom Grund des Meeres die Erde herauf.
In der Antike galt er als Feind der Schlangen. Laut griechischer Überlieferung zertrat Herakles einen kleinen, ihn in die Ferse zwickenden K., der dann in Anerkennung seines Todesmutes unter die Sterne versetzt wurde. Bis in die Antike zurück gehen auch die dem Tierkreiszeichen des K.es zugeschriebenen Eigenschaften: aquatisch, lunar, mütterlich, sich in sich zurückziehend, anpassungsfähig, unbeständig. Der Bedeutungszusammenhang mit dem Weiblich-Mütterlichen ist auch noch im neuzeitlichen Volksglauben erkennbar. Der seinen Panzer wechselnde, sich häutende K. wurde zum Symbol der Auferstehung.
In der mittelalterlichen Ikonographie erscheint der K. als Symbol der Unbeständigkeit (inconstantia). Der aus der Spätantike übernommenen Lehre folgend, dass jedes Tierkreiszeichen einen bestimmten Körperteil beeinflusse, wird der K. der Brust zugeordnet.
Lokaler Suchagent
Translator
Themenkatalog
Artikel
Beati e Santi
Bücher
Burkhard Heim
Glossar: Ethik
Glossar: Paranormologie
Paranormologie
Selige Heilige
Zeitschrift: GW
Zeitschrift: ETHICAAUDIOTHEK
Resch: Predigten
Resch: Radio VatikanVIDEOTHEK
Resch: Spuk
Außerk. Erf.: Experiment
Ekstase: Marija, Medjugorje
Gemeinschaften: Umbanda
Hypnose: Zahnbehandlung
Levitation: Levitation Owaku
Spritismus: Spiritistische Sitzung
Psychokinese: Kulagina
Trance-Chirurgie: Dr. DeQueiros
Verfluchung: VoodooritualNeuere Bücher
Auch das könnte interessieren
- Geister
- Grabtuch und Schleier
- Inselbegabungen
- Kosmologie
- Leben und Tod
- Marienerscheinungen
- Mystik