Kräuterweihe

Schon in vorchristlicher Zeit kannte man die gottgeschenkte Heilkraft der Kräuter und sammelte solche unter Gebete und frommen Bräuchen. Verchristlicht findet die K.n vor allem an Maria Himmelfahrt statt, was im deutschen Raum seit dem 10. Jh. belegt ist. Die örtlich verschieden zusammengestellten Kräuter dienten als Medizin für Mensch und Vieh, als Schutz vor Gewitter und Seuchen und sind für den Schutz des Lebens und der Natur auch heute noch von Bedeutung.

Lit.: Heute segnen. Werkbuch zum Benediktionale. Freiburg i.Br.: Herder, 1987.
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