Kräuterbücher

Vorwiegend im 15. und 16. Jh. entstandene Werke mit Beschreibung und Abbildung pflanzlicher und tierischer Drogen. Zu den ältesten K.n gehören De viribus herbarum aus dem 10. Jh. mit unbekanntem Verfasser, das Züricher und Innsbrucker Arzneibuch aus dem Kloster Stams (12. Jh.) oder Kleiner Hortus Sanitatis (Mainz 1485), auch „Garten der Gesundheit“ genannt.
Die bekanntesten Kräuterbücher sind jedoch jene von Otto Brunfels (1532), Hieronymus Bock (1539) und das „New Kreutterbuch“ von Leonhard Fuchs (1543), deren Verfasser man auch als die drei Väter der Botanik bezeichnet.

Lit.: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 2003.
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