Oft ein Symbol des Mutterleibes mit dem Kind als Frucht. In einem K. oder Kästchen wurde der Säugling Mose auf dem Nil ausgesetzt, da der Pharao befohlen hatte die „Überfremdung“ Ägyptens durch die Hebräer zu verhindern, indem deren männliche Neugeborene getötet werden; Mose wird gerettet, da die Tochter des Pharao Gefallen an dem Knaben findet, den sie in jenem K. entdeckt (Exodus 2,1-10).
In der christlichen Ikonographie gehört ein mit Brot gefüllter Korb zu den Wundern der Brotvermehrung (Mt 14,13-21) und zu den Symbolen der Eucharistie. Ein mit Blumen gefüllter K. ist Attribut der hl. Dorothea und Elisabeth von Thüringen.
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