Kopflose Reiter

Die Geschichte vom kopflosen Reiter ist sehr alt, Beispiele tauchen bereits in der frühen deutschen und skandinavischen Literatur auf. Reiter wie Pferd sollen von pechschwarzer Farbe sein. Es soll sich dabei um Ausgestoßene des Wilden Jägers handeln oder um wichtige Anführer, die in einer Schlacht ihr Leben verloren oder enthauptet wurden.
Ein bekanntes Beispiel aus England ist der Kopflose Reiter von Castle Sheela in Irland, dessen Geschichte James Reynolds in Ghosts in Irish Hauses (1947) erzählt. Das vielleicht berühmteste Buch zum Thema aber ist The Headless Horseman des irischen Schriftstellers „Captain“ Mayne Reid (1818-1883), das 1869 veröffentlicht wurde und angeblich auf einen wahren Fall aus Texas zurückgeht, den der Autor selbst untersucht hat.

Lit.: Reid, Thomas Mayne: The Headless Horseman. London: Routledge, 1904.
Setze ein Lesezeichen für den Permalink.