Kompensatorische Träume

Treten nach C.G. Jung dann auf, wenn die Einstellung des Bewusstseins zur Lebenssituation besonders einseitig ist. Der Traum stellt sich auf die Gegenseite, die ,Autonomie des Unbewussten‘ tritt in Funktion und schafft quasi im Schlaf eine Gegenwelt zum tatsächlichen, die Fülle der individuellen Möglichkeiten nicht ausschöpfenden kargen Lebensstil, um nicht zu verhungern.

Lit.: Hark, Helmut (Hrsg.): Lexikon Jungscher Grundbegriffe. Olten/Freiburg i.Br.: Walter, 1988.
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