Kommunikation, mediale

Es hat sich gezeigt, dass Medialität mit einem Ereigniskomplex verbunden ist, der sich sinngemäß von der Transzendenz her besser erschließt als von der Immanenz. Infolge des Ungenügens der immanenten Verstehenskategorien erschließt sich der mediale Phänomenbereich als Mysterium. Und gerade die mediale Kommunikation macht, indem sie die Einbindung transempirischer Erkenntnisinhalte in die empirisch orientierte Sprache leistet, ein Verstehen auch jenseits der Grenze von Empirie möglich und ist zugleich ein Weg, um dieses geoffenbarte Mysterium als transzendental verankertes zu erkennen.

Lit.: Ozimic, Dolores: Klopfdiktate und Flammenschrift als Formen Medialer Kommunikation, in: Andreas Resch: Geheime Mächte: der Innenraum des Menschen (Imago Mundi; 9). Innsbruck: Resch, 1984.
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