Klopfrhythmen

Das gradspezifische Behauen des Steins bildet in der Freimaurerei den Hintergrund für das gradspezifische Klopfen mit dem Hammer, dem Stab usw. Gleiches gilt auch für das Klopfen am Tor des Tempels, für das Beenden des Maurerjahres oder dessen Beginn. Das Einmahnen „in Ordnung“ erfolgt ebenso mit spezifischen Klopfzeichen oder Schlägen. Kurze, rasche Schläge werden als Fleiß, lange hingegen als Ausdauer bewertet.
Die charakteristischen Rhythmen des Freimaurers fanden in der Musik breite Verwendung, so vor allem in der Ouvertüre der „Zauberflöte“ und in der Oper „Osiris“ von Johann Gottlieb Naumann.

Lit.: Lennhoff, Eugen/Posner, Oskar/Binder, Dieter A.: Internationales Freimaurerlexikon. München: Herbig, 2000.
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