Kether

Repräsentiert den ersten Funken der Schöpfung, der die Welt jenseits der Schleier des Nicht-Seins (von En Sof Aur, dem grenzenlosen Licht) emaniert. K. befindet sich auf der mittleren Säule des Lebensbaumes und transzendiert die Dualität der männlichen und weiblichen Polaritäten. Er wird daher zuweilen als der himmlische Androgyn dargestellt, da er eine Ebene sublimer spiritueller Transzendenz repräsentiert.

Lit.: Drury, Nevill: Magie: vom Schamanismus und Hexenkult bis zu den Technoheiden. Aarau/München: AT Verlag, 2003.
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