Keryneia

Eine der griechischen Artemis heilige Hirschkuh auf dem Berg Keryneia mit goldenem Geweih, die nicht getötet werden durfte. Herakles verfolgte sie jedoch ein Jahr lang, nahm sie lebend gefangen und brachte sie nach Argos, ließ sie dort aber wieder frei. Anders bei Euripides: Er stellt die Hirschkuh als gefährliches Untier dar, das von Herakles getötet wurde.

Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg i.Br.: Herder, 1993.
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