(Cyproea pantherina), auch Kauris, gehören neben Bergkristall und Amomniten zu den ältesten von Menschen benutzen Amuletten. Cypraea moneta L. steckte man im alten China den Verstorbenen als Schutz der Seelen vor Dämonen in die Nasenlöcher.
Bei den Akha, einem Bergstamm im Nordthailand, tragen heiratsfähige Mädchen traditionell breite Gürtel, die mit 180 oder 3 mal 60 Kaurischalen (Cypraea moneta) besetzt sind. Die vielen Vulvasymbole signalisieren bei der Werbung um einen Partner offensichtlich ihre sexuelle Bereitschaft. Kauris zählen zu den weltweit bedeutendsten erotischen Amuletten.
Kulturhistorisch galten sie als Insignien von Wohlstand oder Reichtum und Macht. Sie sind auch beliebte Sammlerstücke und bezeugen den Wert einer Sammlung.
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