Katzenopfer

In den Zauberbüchern des 19. und 20. Jh. ist die Katze ein beliebtes Opfertier. Ein K. wird in der Deuteroskopie (1830) des evangelischen Theologen und Schriftstellers Georg Konrad Horst (1767-1838) beschrieben. Nach der Weihe der Katzen an die Dämonen wird eine nach der anderen auf einen glühenden Rost gelegt, sobald das Geschrei der zuvor geopferten verstummt ist. Die Zeremonie dauert vier Tage und Nächte. Nach einiger Zeit erscheinen die Dämonen in der Gestalt schwarzer Katzen, deren Geschrei sich mit den geopferten vermischt. Wenn eine auffallend große Katze erscheint, bittet sie der Magier, ihm seine Wünsche zu erfüllen.

Lit.: Marc-Roberts-Team: Lexikon des Satanismus und des Hexenwesens. Graz: Verlag für Sammler, 2004.
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