(Altgriech. katabaínein, hinabgehen, absteigen), musikalische Figur, die – durch entsprechend fallende Töne – Unterwürfigkeit, Schmerz und Ehrfurcht zum Ausdruck bringt.
In diesem Sinne bedeutet K. theologisch das sich herabneigende und herabsteigende Handeln Gottes, das sich in seinem Wort, vor allem in der Verkündigung der Propheten und der Kirche, vorbereitet und in der Menschwerdung des göttlichen Logos sowie im Wandlungsgeschehen der Eucharistie gipfelt. Dabei steht K. meist in Verbindung mit Anabasis, dem antwortenden Reden und Handeln, das die Kirche und einzelne ihrer Teile und Glieder liebend und lobend, dankend und bittend zum himmlischen Altar aufsteigen lassen.
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