Isha-Upanishad

Kleine, aber bedeutsame Upanishad, die eine Reihe wertvoller Gedanken zum Inhalt hat. So betont sie die Wertlosigkeit der Werke und die Wichtigkeit der Erkenntnis des Selbst, der Einheit des Selbst mit allen Wesen. Die Entstehung der Welt vollziehe sich durch das Heraustreten eines Ishvara, eines ewigen, allwissenden Herrn der Welt, aus dem Reich des Leuchtenden und Ewigen. Weder Wissen allein noch Nichtwissen allein würden zur Erkenntnis verhelfen. Der Glaube an ein ewiges Vergehen und ein ewiges Werden sei ein Irrglaube und führe ins Verderben.

Lit.: Upanishaden: die Geheimlehre der Inder. München: Eugen Diderichs, 1992.
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