Hyleg

(„Der Geburtsherrscher“), das am besten gestellte Gestirn, welches Gesundheit und Vitalität positiv beeinflusst. In der Spätantike berechnete man nach H. auch die Lebenslänge. Zum ersten Mal erwähnt wurde H. im Carmen Astrologicum des Dorotheos von Sidon.
Die bekannteste spätantike Quelle für H. ist das Tetrabiblos von Claudius Ptolemäus. Er verwendete die Hyleg-Position in den lebensverlängernden Häusern in folgender Reihenfolge als wichtigstes erstes Kriterum (bei Tag- und bei Nachtgeburt): Eins, Zehn, Elf, Sieben und Neun.
Heute findet H. kaum noch Verwendung.

Lit.: Dorotheos von Sidon: Carmen Astrologicum. Abingdon, USA: Astrology Classics Publishers, 2005, S. 235ff. (III. Book); Claudius Ptolemäus: Tetrabiblos. Mössingen: Chiron-Verlag, 2000, S. 163f.
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