Hippocampus

(Griech.-lat. hippos, Pferd, kampe Raupe), Fabelwesen, Pferd, dessen Hinterleib in einen raupenförmigen, geringelten Fischkörper und -schwanz übergeht (vgl. Seepferdchen); die antike Kunst bildete diese Phantasiegestalt als Reittier von Poseidon bzw. Neptun ab.
Anatomisch bezeichnet der H. jenen Teil des Gehirns, der sich von der Innenseite des Schläfenlappens bis in das Unterhorn des Seitenventrikels erstreckt.

Lit.: Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Bern u.a.: Hans Huber, 12. Aufl. 1994.
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